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ich weiß...

...dieses thema ist unendlich. ich weiß es zu gut, lange genug.

sonntag hat mama angerufen. direkt habe ich gehört das ihre versprechen wiedermal so leer waren, wie ich es gewohnt bin. mit dem moment, in dem ich realisierte, dass sie wiedermal betrunken an der anderen seite der leitung saß, betrunken im dunklen tristen wohnzimmer, quasie tüt an tür mit mark, musste ich sofort anfangen zu weinen. erst ganz leise. wir beendeten das gespräch.
ich konnte nichts sagen.
dann immer lauter und doller. ich habe garnicht mitbekommen wie das passieren konnte. nichts konnte mich ablenken. im gegenteil. es kamen nur weitere alte erinnerungen hoch, die alles unterstrichen und verstärkten. ich musste würgen und husten. als nächstes sah ich den abfluss in der dusche. brechen musste ich nicht. dazu war ich viel zu schwach.
ich musste mich setzen. nun kauerte ich unter dem waschbecken. so wie ich früher in der küche neben dem kühlschrank, im bad vor der tür oder vielen anderen ecken der wohnung gekauert hatte, wenn ich nicht mehr stehen konnte. alle kraft, alle energie darein gesteck ihr zu sagen und entgegen zu schreien, dass sie was ändern muss. ungehört. wie lange geht das schon so? wann wird es aufhören?
diese gedanken machten es schlimmer.
nun wieder in meinem zimmer. ablenken ist schwer. wie soll man sich auch von seinem gesamten leben ablenken. mehr als sitzen konnte ich nicht. mein weinen wurde wieder lauter. ich legte mich aufs bett und versuchte mein schluchtzen mit der decke zu dämpfen.
ich fing an zu zittern, nicht weil mir kalt war.



ich kann mich nicht dran erinnern wann es mir in letzter zeit mal so ging, deshalb. ich hab mich so erschrocken vor meiner reaktion. ich hatte mich garnicht im griff,das alles war so unkontrollierbar...

22.3.11 20:19
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


eima (23.3.11 10:52)
Ich denke, dass das alles angestaute und unausgesprochene ist, aus den letzten Wochen oder Monaten, in denen du dich vielleicht weniger intensive damit beschäftigt hast.
Aber auch wenn es dich erschreckt, ist es nicht schlimmes oder unnormales, ich glaube einfach das wir manchmal sehr sensibel sind für manche Sachen und uns unsere eigenen Emotionen dann überwältigen und das beste ist sie dann einfach rauszulassen, auch wenns schmerzt.


sarah (23.3.11 13:39)
oh anna...
ich fühl mich so hilflos, weil ich dir nicht helfen kann in dieser sache. ich hasse es zu wissen, dass du leidest, und ich kann nix dagegen tun. das einzige was ich dir anbieten kann ist mich anzurufen wenn es nicht mehr geht und ich hör dir gerne zu, aber das weißt du ja.
kopf hoch. ♥

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